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Energiesparkonzept der Schule

Als die Christianischule sich 1996 gemeinsam mit der Stadt Lüneburg auf den Weg machte, ein Energiesparkonzept zu entwickeln, widersprach sie in ihren baulichen Voraussetzungen den Ansprüchen einer umweltfreundlichen Schule. Die Wände waren unzureichend gedämmt. Auf den Fluren und in den Klassenräumen waren die Scheiben nur einfach verglast. Die Raumtemperatur in den Klassenräumen schwankte zwischen Überhitzung oder Untertemperatur. Im Winter sank die Raumtemperatur auf den Fluren auf 12°.

Seit 1996 arbeitet die Schule in Zusammenarbeit mit der Stadt Lüneburg an einem Energiesparkonzept, um den Energieverbrauch zu senken, Kosten zu reduzieren und die Umweltbelastung zu verringern. Gleichzeitig sollte in allen Räumen eine ausreichende Raumtemperatur sichergestellt werden.

Die aufgeführten Maßnahmen sind Bausteine, die sich gegenseitig bedingen und ergänzen. Investive Maßnahmen:

  1. Erneuerung der Heizanlage
  2. schrittweiser Austausch der Fenster
  3. Austausch der defekten Jalousien

 

Flankierende Anschaffungen

  1. Umstellung von Glühfadenlampen auf Energiesparlampen
  2. Einbau von Thermostatventilen
  3. Ausstattung der Klassen mit Thermometern (ausgeführt)


Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen

  1. elektronische Herabsetzung der Raumtemperaturen auf 19°
  2. Feinsteuerung durch Thermostate
  3. Kontrolle der Raumtemperatur


Pädagogische Maßnahmen

  1. Förderung von verantwortungsbewusstem Benutzerverhaltenen Vermittlung von Kenntnissen:
  2. Einblick in ökologische und energietechnische Zusammenhänge
  3. Bedeutung energieeinsparender Maßnahmen
  4. Kenntnisse über die Funktionsweise eines Thermostaten
  5. fachübergreifende Umwelterziehung
  6. Thementage: "Umwelt/Agenda 21", durchgeführt im Schuljahr 1998/99
  7. Nutzung alternativer Energien

 

Praktische Umsetzung

  1. Schrittweise Einbindung der Schüler Schuljahr 1997/98:
  2. Energie-AG für Schüler der 7. Klassen
  3. Schuljahr 1998/99: Umweltverantwortlich in allen Klassen
  4. Jede Klasse entwickelt ihr Konzept, dass nicht zum Fenster hinaus geheizt wird 
  5. Licht bedarfsgerecht eingeschaltet wird
  6. Punkte auf den Lichtschaltern zur Vermeiden von unnötigem Einschalten des Lichtes im Fensterbereich 
  7. Benutzerhinweise in allen Klassen: 
    • "Fenster zu, Licht aus" bei Wechsel in Fachräume und am Ende des Schultages.
    • Schocklüften während des Unterrichtes


Stand der Entwicklung: positiv

  1. Einbau einer neuen Heizungsanlage mit elektronischer Temperaturregelung
  2. weitgehender Austausch der Fenster in den Klassen- und Fachräumen
  3. gleichmäßige Temperatur in den Klassen- und Fachräumen
  4. verändertes Benutzerverhalten

 

Negativ

  1. fehlende Wärmedämmung an den Wänden
  2. zu geringe Einsparmöglichkeiten bei der Heizenergie auf Grund fehlender Wärmedämmung

 

Dringend erforderlich

  1. Austausch der Fenster im letzten Fachraumtrakt
  2. Austausch der Fenster auf den Fluren
  3. Dämmung der Giebelfronten auf der Wetterseite

Stand: Oktober 2004

 
 

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