Horst Hrubesch war bei der Eröffnung in Melbeck dabei: Da durfte die Christianischule nicht fehlen Der DFB sponserte letztes Jahr 1000 Mini-Spielfelder, die in ganz Deutschland verteilt sind. Zwei davon befinden sich im Landkreis Lüneburg. Eines steht beim SV Gellersen und das andere wurde am 2. Dezember 2008 in Melbeck eingeweiht. Die Schülerzeitung war natürlich vor Ort. Horst Hrubesch und Britta Carlsson eröffneten das 13x20 Meter große Kunstrasenfeld. Nach der Eröffnung gab es erstmal Autogramme und Fotos. Dann spielte zuerst die U7 des SV Ilmenau gegeneinander. Danach spielten zwei Mannschaften der Christianischule gegen das Gymnasium Lüneburger Heide. Natürlich hat die Christianischule gewonnen.
Von Oben links: Herr Wolf, Anton Novoselic, Tim Franke, Jacob Gimball, Horst Hrubesch, Niklas Sperl, Angelo Sike-Campbell, Kevin Nitsche Unten von links: Valerie Dettmer, Julia Binkhoff, Fabian Hellwege, Timo Blau, Anton Heinzel
Interview mit Horst Hrubesch SZ: Warum sind sie heute hier? Hrubesch: Ich bin wegen des DFB Mini-Spielfeldes hier. Als ich davon gehört habe, bin ich vor Freunde 10 Meter in die Luft gesprungen. Am liebsten würde ich 5000 – 6000 Spielfelder davon aufstellen lassen. SZ: Ihr Spitzname ist „Kopfballungeheuer“. Wie kamen Sie zu dem Namen? Hrubesch: Ich habe damals noch beim SC Westtüllen gespielt. Der Name kam dann im Spiel gegen Wuppertal zustande. Ich habe den Ball aus 14 Metern Entfernung mit dem Kopf ins Tor befördert und die Bildzeitung hat mir dann den Namen „Kopfballungeheuer“ gegeben. SZ: Was war das damals für ein Gefühl für Sie, als Sie Europameister geworden sind? Hrubesch: Es war unbeschreiblich, denn das Leben veränderte sich schlagartig. Man realisiert erst hinterher was genau passiert ist. SZ: Sie erzielten beide Tore, die gleichzeitig auch Ihre ersten in der Nationalmannschaft waren. Waren es Kopfballtore? Hrubesch: Das erste Tor habe ich mit dem Fuß geschossen aber das zweite dann mit dem Kopf. SZ: Sie haben damals bei vielen Vereinen gespielt, u.a. bei RWE, beim HSV und beim BVB. Wo haben Sie am liebsten gespielt und warum? Hrubesch: Es war nicht abhängig vom Erfolg, wo ich gern gespielt habe. Ich hatte 5 tolle Jahre beim HSV, dazu parallel die EM, die wir gewonnen haben. Beim RWE herrschte ein anderes Flair im Stadion. Eigentlich habe ich überall gerne gespielt, vor allem hilft es einem auch weiter, immer wo anders zu spielen. SZ: Sie mussten damals dann verletzungsbedingt aufhören Fußball zu spielen. Wie war das für Sie? Welche Verletzung hatten sie? Hrubesch: Ich hatte einen Bauchdeckenriss, außerdem war ich alt genug (34/35). Deswegen war es für mich nicht so schlimm aufzuhören. Ich hatte vorher auch zwei weitere Verletzungen, einen Achillissehnenriss und ich habe mir mein Knie verdreht (Innenband). SZ: Ich habe im Internet ein Zitat von Ihnen gefunden: "Ich sage nur ein Wort: 'Vielen Dank!'" Wie denken Sie darüber? Hrubesch: (lacht) Das war bei der Verabschiedung, dem letzten Spiel beim HSV. Wenn man 5 tolle Jahre erlebt hat, dann freut man sich einfach darüber. Ich wollte mich dann einfach nur mit einem Wort bedanken und statt „Danke“ zu sagen habe ich dann „Vielen Dank“ gesagt. Valerie Dettmer, Horst Hrubesch, Julia Binkhoff PS.: Herr Baumgarten hat uns erzählt, dass Hrubesch ein Idol seiner Kindheit gewesen sei. Deswegen wollten wir ihn mit einem kleinen Geschenk glücklich machen. Schaut euch mal das Foto an.
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